DJT Prüfung nach dem Schuss

 

 

 

Zur internationalen Terrierprüfung eingeteilt

 

Vom 16. bis 19. August 2018 war der IV-DJT in Ebersberg-Oberndorf versammelt, nachdem am Donnerstag bereits Kasseprüfung - Sitzung der Verantwortlichen – für das Zucht und Prüfungsgeschehen, sowie die Sitzung des Präsidiums war, der Freitagvormittag mit der ordentlichen Mitgliederversammlung ausgefüllt war.

 

Begann der Einsatz als Richter Prüfung nach dem Schuss in der Gruppe 2 für Steidle zusammen mit G. Stangenberg dem Vorstand der LG Bayern und dem Schweden Andreas Falth um13.00 Uhr mit Richterbesprechung und anschl. Legen der 600 m langen Schweißfährten in einem Revier des Forstbetriebs Wasserburg.

 

Der Freitagabend war ausgefüllt mit dem Festabend 25 J. IV DJT wobei das Gründungsmitglied Bernhard Hans den Festvortrag hielt, welcher mit Bildern und Anekdoten ab der Gründung durch die Herren Fries Zangenberg, Grünewald, Dr. Lackner begann und bis in die heutige Zeit führte.

 

Der Samstag früh begann mit der Begrüßung der Beteiligten – Hundeführer – Richter – Revierführer – Bläser und Gästen.

Danach Abfahrt der Gruppen 1 – 7 in die Reviere nach Identitätskontrolle (Cipp), Verlosung der Schweißfährten und Schweißarbeit.

 

Die drei Hunde zeigten 3 unterschiedliche Arbeiten nach den Noten 2 und 3 kam der letzte – 1 kleine Hündin – die fast zu stürmisch begann, aber an einem Stück durchzog, beide Wundbetten verwies und der Führer öfters Schweiß meldete (durch heben der linken Hand)    Note 4

 

Danach im Wald noch die Fächer gehen frei bei Fuß – Pirschen – Ablegen – dabei geht der Führer mit Hund eine Rückegasse entlang – legt den Hund ab, entfernt sich mit einem Richter und dem Beauftragten Schützen in eine Deckung, nach 2 Minuten der 1. Schuss, nach weiteren 2 Minuten 2. Schuss, nach nochmals 2 Minuten kommen alle 3 zurück zum Hund, welcher vom Weg aus von den anderen beiden Prüfern beobachtet wird, um zu bestehen, darf der Hund den Platz nicht verlassen – alle 3 bestanden.

 

Nach den Schleppen und der Freiverlorensuche, wobei 1 Hund auf der Federwildschleppe durchgefallen war – Fahrt zum Mittagsplatz.

 

Dort war für Hundeführer und Richter eine Grillmannschaft tätigt – die Hunde bekamen Wasser und Ruhepause. Anschließend ziehen aus der Röhre – wobei ein aufgetauter Fuchs in eine Holzröhre 6 m lang – 18 auf 22 cm groß gezogen wird, der Hund wird hineingeschickt und zieht den Fuchs heraus.

 

Zum letzten Fach Wasser – 20 km Fahrt – weil einige Wasserstände in der Nähe wegen der langen Trockenheit nicht ausreichten.

 

Dabei wird eine tote Ente ins Wasser geworfen und gleichzeitig 1 Schuss abgegeben.

 

Der Hund darf das Werfen beobachten, die im Wasser liegende Ente aber nicht sehen. Nun wird der Hund zur Verlorensuche aufgefordert, im Idealfall sucht und findet er selbständig, bringt – setzt sich und gibt aus.

 

Jetzt Rückfahrt zum Prüfungslokal und melden der Ergebnisse, welche in den PC eingegeben werden – Ausdrucke Unterschreiben. Warten auf die Preisverteilung mit grünem Abend, wobei die Ehrenvorsitzende Frau J. Schröder für jeden Helfer und Prüfer ein Messergeschenk übergab – bei mir mit den Worten „Sie freue sich mir auch einmal eine Freude bereiten zu können“.

 

Nach einigen von Manfred Kühne, dem Landesvorsitzenden vorgenommenen Ehrungen und weiteren Grußworten musste ich abbrechen, da die Heimreise bevorstand.

 

Bester Hund mit viel Können und etwas Glück war Bora v.d.Buschl mit Rainer Bader – Bayern – welcher gerate 13 Tage älter als 15 Monate war – welche zur Zulassung erforderlich sind.

 

Die nächsten Austragungsländer sind:

2019 Schweiz

2020 Schweden

2021 Ukraine

 

 

 

J.S.