Standpunkt des BJV zum Thema "überjagende Hunde"

 

Entschiedenes „nein“ zur Duldung überjagender Hunde

 

 

Niedersachsen und Brandenburg fordern außerdem die Duldung überjagender Hunde bei der Bewegungsjagd, um die Schwarzwildjagd effektiver zu machen. Dabei soll die Duldung überjagender Hunde aber keineswegs nur für die Schwarzwildjagd, sondern für alle Bewegungsjagden auch auf Rot- und Rehwild gelten. Der BJV lehnt diese Anträge entschieden ab. Präsident Prof. Vocke: „Überjagende Hunde fallen nach geltendem Recht unter Wilderei. Das ist ein klarer Straftatbestand und deshalb von uns in keinem Fall zu akzeptieren. Die Duldung überjagender Hunde schützt nicht vor der ASP und garantiert keine höheren Abschusszahlen. Im Gegenteil, unsachgemäßer Hundeeinsatz schadet dem Jagderfolg. Mit der Forderung wird vielmehr die Angst vor der Seuche missbraucht, um generell die Überjagung von Hunden salonfähig zu machen.“  

(aus Pressemitteilung BJV 5. Juli 2018)