Brauchbarkeitsprüfung von Jagdhunden im Jagdverband Donauwörth

 

 

„Jagd ohne Hund ist Schund“ sagt ein uralter Jägerspruch oder zeitgemäß ausgedrückt: "Ohne brauchbare Jagdhunde ist eine waidgerechte (gleichbedeutend mit tierschutzgerechte) Jagdausübung nicht möglich", so der Vorstand des Kreisjagdverbandes Albert Reiner und Robert Oberfrank des Kreisjagdverbandes Donauwörth




Zu einer Abschlussfeier des Vorbereitungslehrganges und zur feierlichen Übergabe der Urkunden zur bestandenen Brauchbarkeitsprüfung lud „Hundeobmann“ des Jagdverbandes Donauwörth Lorenz Büchele Prüfungsteilnehmer und seinen Prüferkollegen Hermann Fässler.

 

„Jagdhunde werden eingesetzt, um den Jäger an das Wild zu bringen, um geschossenes Wild und bei Verkehrsunfällen zu Schaden gekommenes Wild zu finden und damit ggf. schnell von seinem Leiden zu erlösen“, so beschreibt es Jägervorsitzender Robert Oberfrank

 

Um die tierischen Helfer für künftige Jagdeinsätze zu trainieren, ist eine solide Jagdhundeausbildung erforderlich.  

 

Bei der Brauchbarkeitsprüfung wird geprüft, ob der Hund im jagdlichen Umgang verkehrssicher, d.h. gehorsam ist und ob er in der Lage ist krankes bzw. geschossenes Wild zu finden (und u.U. zu bringen). Um den Jagdhund hierzu abzurichten oder abzuführen, wie der Waidmann sagt, ist viel Übung und somit Zeit, aber auch die nötige Geduld, Disziplin und Konsequenz erforderlich.

 

Jägervorsitzender Robert Oberfrank bedankte sich bei den Ausbildern, den beiden Richtern, den Hundeführern und - rinnen, sowie insbesondere auch bei den "Hundeführerehefrauen" für Ihren Fleiß und ihren Einsatz, mit dem Sie einen wesentlichen Beitrag zum Tierschutz leisten.

 

 

 

 

Art. 39 Bayerisches Jagdgesetz
Verwendung von Jagdhunden
 

(1) 1 Bei jeder Such-, Drück-, Riegel- und Treibjagd sowie bei jeder Jagdart auf Wasserwild sind brauchbare Jagdhunde in genügender Zahl zu verwenden. 2 Auch der bei einer anderen Jagdart zur Nachsuche verwendete Hund muss brauchbar sein.
 

(2) Die Jagdbehörde kann dem Revierinhaber die Verpflichtung zur Haltung eines zur Nachsuche brauchbaren Jagdhunds auferlegen.

 

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Auch der Gesetzgeber hat diese moralische Selbstverpflichtung der Jäger in ein Gesetz gefasst. Das bayerische Jagdgesetz schreibt die Verfügbarkeit eines brauchbaren Jagdhundes bei einer Jagd bzw. in einem Jagdrevier vor. Besonders für die Arbeit nach dem Schuss sind solide ausgebildete Vierläufer nach wie vor unverzichtbar.

 

 

 

R.O.