Gedanken- Informationsaustausch der Hegegemeinschaftsleiter

 

 


Die Hegeringleiter (und deren Stellvertreter) des Jagdverbandes Donauwörth trafen zum Austausch und um den Inhalt der bevorstehenden fünf Hegegemeinschaftsversammlungen abzustimmen.

Zu Diskussionen Anlass gab das Vegetationsgutachten 2018, Präventionsmaßnahmen zur ASP, die Änderung des BundesJagdG und TiergesundheitsG, das Wildtiermonitoring, anstehende Termine und Fortbildungsveranstaltungen u.w.m.

Bewährt hat sich in diesem Rahmen der Besuch bzw. das Gespräch mit Herrn PHK Magnus Kastenhofer von der PI Donauwörth. Dieser berichtete von einer Zunahme der Wildunfälle von 2017 auf 2018 und hier von 852 azuf 934 Stück. Davon 7 mit Personenschäden. Bemerkenswert ist, dass davon lediglich 22 Unfälle "Schwarzwildkollissionen" waren..  

Dies gab Anlass zur Diskussion der möglichen Ursachen:


-          Der zunehmende Fahrzeugbestand
-          Die zunehmende Durchschnittsgeschwindigkeit
-          Das Zunehmen der Wildunfälle auf Strecken, bei denen das Wild zwischen Einstand und Winteräsung (Zwischenfrucht, Wildacker, Winterbegrünung ….) hin und her wechselt
-          Die zunehmende Unfallschadenshöhe

Die Unfallhäufigkeit einfach auf einen höheren Wildbestand zu reduzieren, war den Anwesenden zu einfach. Handelt es sich doch hier wohl um eine sehr komplexe Angelegenheit.

 Als häufigster Unfallzeitpunkt ist die Zeit zwischen 5 und 7 Uhr morgens, sowie 21 und 23 Uhr nachts vakant.

 Ebenso wurde mit Herrn Kastenhofer diskutiert:


-             Wildernde und streunende Hunde in den Jagdrevieren
            Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort bei Wildunfällen
-             bzw. der damit zusammenhängende Tatbestand der Wilderei.

 

 

R.O.