Kormaoranvergrämung an nordschwäbischen Gewässern

 


Insbesondere die drei terminierten Vergrämungstage nahmen Jäger des Jagdverbandes Donauwörth zum Anlass um den "Meeresraben" zu vergrämen.

 

Die ortsansässigen Fischer revanchierten sich bei den teilnehmenden Jägern mit einem schon traditionell gewordenen "Kesselfleischessen" im Fischerheim in Münster.

 

Hier bedankten sich Geschäftsführer und Vorstand der "Fischereigenossenschaft Unterer Lech"  Albert Kapfer und Manfred Kratzer; bei den anwesenden Fischern und Jägern. Sie verwiesen darauf, dass ein einzelner Kormoran einen Fraßbedarf von 300 - 500 Gramm Fisch pro Tag hat und damit der knapp gänsegroße Vogel unseren Fischern bzw. deren Fischbeständen erhebliche Verluste zufügt. Die Nahrung dieses Fischräubers besteht hauptsächlich aus Fischen zwischen 10 und 30 cm. Wobei karpfenartige den Hauptteil darstellen, aber auch salmonidenartige und Äschen zur bevorzugten Nahrung des  Phalacrocorax carbo gehören.

 

Jägervorsitzender Robert Oberfrank bedankte sich bei den anwesenden Jäger für die waidgerechte Jagd und bei den Fischern für die Einladung. Bemerkenswert fand er, dass an diesen Terminen den Jägern der Klimawandel verdeutlicht wird. Sind doch seit Jahren zugefrorene Weiher und richtig winterliche Witterung in dieser Zeit eher die Ausnahme.

 

 

R.O.