Aktuelle Informationen des Kreisjagdverbandes Donauwörth 12/20 - 1,

Jagd und Corona, Terminplan des JGHV

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Jägerinnen und Jäger,

auch heute erhalten Sie wieder aktuelle Informationen von Ihrem Jagdverband:


Aktuelle Informationen zu Corona und Jagd (Stand 10.12.2020)


die Oberste Jagdbehörde hat die Corona-Regeln im Bezug auf die Jagd aktualisiert.

Weitgehend behalten alle Regeln auch nach der 10. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ihre Gültigkeit.

Wichtig für Sie:

     §  Bei einem Inzidenzwert von über 200: Die Jagd auf Schwarzwild ist auch bei Ausgangssperre möglich

     §  Die Vollzugshinweise zur Bewegungsjagd behalten ihre Gültigkeit auch bei einem Inzidenzwert über 200.


Bitte beachten Sie auch: dass je nach Infektionslage sich diese Regelungen täglich ändern können!



Hinweise zur Zulässigkeit der Jagd

Jagen und Arbeiten im Jagdrevier einschließlich Hochsitzbau, etc. stellen als Bewegung an der frischen Luft einen triftigen Grund zum Verlassen der eigenen Wohnung dar.
Allerdings ist dies ausschließlich allein, mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie mit den Angehörigen eines weiteren Hausstands zulässig, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.

Ein triftiger Grund zum Verlassen der eigenen Wohnung ist auch die Versorgung von Jagdhunden.

Jeder Jäger muss dafür Sorge tragen, dass jagdliche Handlungen insbesondere „nach dem Schuss“ (bspw. Nachsuche, Wildbergung, Wildversorgung, Trichinenprobe, Radiocäsium-Untersuchung oder Abgabe von Wildbret) nach diesen Vorgaben zur Personenanzahl erfolgen.

Bei einem Inzidenzwert von über 200 sind die Regelungen zur Ausgangssperre von 21 –05 Uhr zu beachten. Danach ist der Aufenthalt in dieser Zeit außerhalb der eigenen Wohnung untersagt, es sei denn, es liegt einer der Ausnahmegründe der § 25 Satz 1 Nr. 1 Buchstabe a bis h der 10. BayIfSMV vor. Die Ausübung der Jagd auf Schwarzwild zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest stellt einen Ausnahmegrund im Sinn des § 25 Satz 1 Nr. 1 Buchstabe h der 10. BayIfSMV dar und begründet während der nächtlichen Ausgangsbeschränkung die Zulässigkeit des Aufenthalts außerhalb der eigenen Wohnung. 


Zulassung von Bewegungsjagden

 

In Bayern gilt ein generelles Veranstaltungsverbot, darunter fallen grundsätzlich auch Bewegungsjagden (§ 5 der 10. BayIfSMV). Es können aber Ausnahmegenehmigungen von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde (untere Infektionsschutzbehörde) erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist (§ 5 Satz 2 der 10. BayIfSMV).
Ausnahmegenehmigungen können grundsätzlich auch für einen längeren Zeitraum oder für mehrere gleichartige Veranstaltungen im Voraus erteilt werden; hierüber entscheidet die örtlich zuständige Kreisverwaltungsbehörde anhand der jeweiligen Umstände.
Um den Vollzug zu erleichtern und insbesondere die Bejagung von Schwarzwild mit den dringend notwendigen Bewegungsjagden zu ermöglichen, haben das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gemeinsame Vollzugshinweise erlassen. Diese behalten auch für die Zehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ihre Gültigkeit. Dies gilt auch bei einem Inzidenzwert von über 200. Es sind aber die Regelungen zur Ausgangssperre von 21 –05 Uhr zu beachten. Bei einem Inzidenzwert von über 300 sind die speziellen Regelungen der Kreisverwaltungsbehörden zu beachten.

Für die Revierinhaber, die eine Bewegungsjagd durchführen wollen, steht ein Musterantrag bereit, der zur Beantragung der Ausnahmegenehmigung bei der örtlich zuständigen Infektionsschutzbehörde verwendet werden kann 

https://www.wildtierportal.bayern.de/mam/cms12/jagd/dateien/musterantrag_genehmigung_bewegungsjagden.pdf

Das Gemeinsame Vollzugsschreiben ist auf die besondere Bedeutung der Bejagung des Schalenwildes ausgerichtet. Daher sind Bewegungsjagden auf andere Wildarten nicht erfasst und bleiben grundsätzlich untersagt.
Zulässig ohne gesonderte Genehmigung durch die Infektionsschutzbehörde sind Bewegungsjagden mit Teilnehmenden, für die die Jagdausübung zur Berufsausübung gehört oder eine Dienstpflicht darstellt (§ 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der 10. BayIfSMV). Angesichts der dynamischen Entwicklung sind die Maßgaben der 10. BayIfSMV, ggf. darüber hinausgehende regionale Regelungen sowie das jeweilige Hygienekonzept konsequent einzuhalten. 

Herr Kevin Höck (Untere Jagdbehörde Donau-Ries) bittet, vor der Planung der Bewegungsjagden einen Antrag bei ihm zu stellen und dann wird es eine schnelle Genehmigung unter den gesetzten Rahmenbedingungen geben. 

Nach wie vor gilt im Landkreis Donau-Ries:

Kleine Jagden auf z.B. Fuchs oder Hase bedürfen keines Antrages und dürfen durchgeführt werden, solange die Hygieneregeln eingehalten werden, es vorher und nachher keine Zusammenkünfte gibt und die Teilnehmerzahl überschaubar bleibt.

Nach dem allgemeinen Abstandsgebot ist weiterhin jeder angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten, damit das Infektionsrisiko so gering wie möglich ist.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.wildtierportal.bayern.de/corona 


Bitte beachten Sie auch: dass je nach Infektionslage sich diese Regelungen täglich ändern können!




Terminplan 2021 des JGV Nordschwaben


(Siehe angehängte Datei: Vorbereitungslehrgänge für Prüfungen 2021.pdf)

 

 

mit Waidmanns Heil
Ihr Jagdverband Donauwörth
Robert Oberfrank