PRESSEMITTEILUNG

 

Tierischer Ferienspaß –
so bringen Sie Ihren Hund gut durch die Urlaubszeit

Der Hund ist der „beste Freund des Menschen“, ein „Seelentröster“, „Weggefährte“ und für den Jäger ein echter Jagdkamerad auf vier Pfoten“. Doch der Hundebesitzer hat auch Verpflichtungen und Verantwortung gegenüber seinem Tier. Jetzt in der Sommerzeit ist der Vierbeiner besonders darauf angewiesen.

Hundstage: Todesfalle Auto

Hunde können nicht schwitzen. Deshalb dürfen sie an so heißen Sommertagen grundsätzlich niemals im Auto zurück gelassen werden. Robert Oberfrank, Vorsitzender vom Jagdverband Donauwörth: „Das Innere des Fahrzeugs entwickelt sich – selbst, wenn es im Schatten steht und die Fenster geöffnet sind – innerhalb weniger Minuten zur Hitze- oder gar Todesfalle. Schon bei Außentemperaturen um 15 Grad, heizt sich der Innenraum innerhalb kurzer Zeit extrem auf.  Auch vermeintliche Schattenplätze können schon eine halbe Stunde später der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, weil die Sonne wandert.“

Tierisch heiß – so schaffen Sie Ihrem Hund Erleichterung

Urlaubszeit: Wohin mit dem vierbeinigen Freund?

Wer sein Haustier nicht mit in den Urlaub nehmen will oder kann, muss sich rechtzeitig um eine Bleibe des Tieres kümmern. Zur Reisezeit spielen sich jährlich Dramen ab: Hunde und Katzen, Kleintiere und sogar Vögel werden zurück gelassen oder einfach an der Raststätte, an der Straße oder im Wald ausgesetzt. Für rund 500.000 Tiere wird in Deutschland die Urlaubszeit zur Odysee des Leidens, sagen die Tierschutzverbände.  Viele von den ausgesetzten Tieren werden überfahren oder streifen orientierungslos herum, dies oftmals zum Schaden anderer Arten bzw Wildtieren. Nach Hochrechnungen des Deutschen Jagdverbandes töten allein verwilderte Hauskatzen jährlich rund 100 Millionen Vögel und 300 Millionen Säugetiere und Reptilien.

Nach § 3 des Tierschutzgesetzes ist das Aussetzen und Zurücklassen von Tieren übrigens streng verboten. Es wird mit Geldstrafen von bis zu 25.000 Euro geahndet.

 

Ferien in der Tierpension

Die Jägerinnen und Jäger  des Jagdverbandes Donauwörth  bitten alle Haustierhalter, sich rechtzeitig um die Unterbringung ihrer Vierbeiner zu kümmern. Private Tierpensionen bieten Möglichkeiten, den Hausgenossen ein paar Tage oder Wochen in guter Obhut zu hinterlassen. Und sicher haben viele Tierbesitzer auch Freunde oder Verwandte, die sich für die begrenzte Zeit um den Hausgefährten kümmern.  Auf der Homepage des Deutschen Tierschutzbundes unter www.deutscher.tierschutzbund.de finden Sie Tierheime und Pensionen für die Urlaubszeit.

 

Gute Planung spart Ärger

Lange Flüge, bei denen der Hund stundenlang im Frachtraum verbringen muss, ist keinem Vierbeiner zuzumuten.

Wichtig ist, im Vorhinein zu klären, ob der Hund ins Hotel, ins Ferienhaus oder auf den Campingplatz auch wirklich mitgebracht werden darf. In der Regel kosten Haustiere pro Tag zusätzlich einen Betrag zwischen fünf und 10 Euro.  Auch nicht an jedem Strand sind Hunde erlaubt, vielerorts in den Feriengebieten gibt es auch Hundestrände.

 

Impfpass nicht vergessen

Wer den Hund mit auf die Reise nimmt, muss sich rechtzeitig um den notwendigen Impfschutz kümmern. Jägervorsitzender Oberfrank erklärt: „Für Reisen innerhalb der EU muss der Hund gechippt sein. Wenn Sie sicher gehen wollen, sollten Sie ihn auch im Haustierregister FINDEFIX registrieren. Außerdem braucht er einen EU-Heimtierausweis und eine gültige Tollwutimpfung. In anderen Ländern kann es weitere Auflagen geben. Zu empfehlen ist auch ein Parasitenschutz, um Krankheiten vorzubeugen, vor allem bei Reisen in südliche und südöstliche Länder. Hierzu sollte man sich im Vorfeld beim Tierarzt beraten lassen.“