Briefwahl des Präsidiums des Bayerischen Jagdverbandes




Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Jägerinnen und Jäger,


das Jahr 2020 hielt eine noch nie dagewesene Fülle an Herausforderungen für die Jagd und den Bayerischen Jagdverband, seinen Kreisjagdverbänden und wohl für alle Jägerinnen und Jäger bereit.

Es ist zum Endes dieses (Corona-) Jahres festzuhalten:
Die Jagd ist systemrelevant, die Jagd ist krisensicher und die Jagd, vor allem in Bayern, hat das Wohl des Wildes und die tierschutzrelevanten Aspekte immer im Blick. Es ist der Bayerische Jagdverband, der sich bundesweit maßgeblich für die Interessen des Wildes stark macht, es ist der BJV, der sich in München, Berlin und Brüssel bezüglich Jagdthemen an vorderster Front einbringt, und es ist der BJV, der zusammen mit Gleichgesinnten die Wildbretvermarktung oder auch das Kulturgut Jagd vorantreibt und pflegt.
Kein anderer Landesverband ist ähnlich aktiv und wird ähnlich stark wahrgenommen.

Das verzahnte Handeln von Präsidium, Landesgeschäftsstelle und Kreisvereinen ist die Stärke des Bayerischen Jagdverbandes. Das gilt es weiterzuentwickeln und zu stärken,

Zum zweiten Mal musste die Landesversammlung des BJV aufgrund der Covid 19-Pandemie abgesetzt werden. Buchstäblich in letzter Sekunde hat das Nürnberger Gesundheitsamt die für den 17. Oktober anberaumte Veranstaltung abgeblasen und es konnten somit wieder keine richtungsweisenden Entscheidungen getroffen werden.

Diese weitere latente Unsicherheit belastet den Bayerischen Jagdverband  und viele der Beteiligten ungemein. Nachdem eine Vollversammlung des BJV als Präsenzveranstaltung auf absehbare Zeit nicht möglich ist, haben sich die Delegierten in einer Abstimmung für eine Briefwahl entschieden.

Mittels Briefwahl wählen die Delegierten
     - einen Präsidenten
     - drei Vizepräsidenten
     - eine Landesschatzmeisterin
     - einen Justitiar (m/w)
       und
     - zwei Beisitzer (m/w).

Die zur Wahl in das Präsidium stehenden Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich hier vor:

https://www.jagd-bayern.de/wahl-des-praesidiums-des-bayerischen-jagdverbandes-2020/

Einerseits können wir uns glücklich schätzen, dass wir für die verantwortungsvollen und zeitraubenden Posten im BJV-Präsidium so viele Kandidatinnen und Kandidaten haben. Andererseits macht dies die Entscheidungen nicht einfacher.

Es geht nicht allein darum, ein neues Präsidium zu wählen. Es geht auch um eine Aufarbeitung der letzten Jahre und insbesondere um einen sauberen Abschluss der Finanzen unseres Verbandes.

Der BJV braucht gerade jetzt eine große Vertrauensbasis, klare Entscheidungsstrukturen und hohe Fachkompetenz, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen. Zur Novelle des Bundesjagdgesetzes, zur Verstärkung der Umweltbildung, die Verbreitung der ASP, zur Vorbereitung des anstehenden Gutachtens zur Situation der Waldverjüngung muss unser Verband präsent und stark auftreten – in jeder Hinsicht und auf allen Ebenen, vom Revierinhaber über die Kreisvorsitzenden bis zum Präsidium. Und die Liste der Aufgaben wird nicht kürzer.

Der Bayerische Jagdverband muss attraktiv sein und die Jägerschaft ehrlich, kompetent und glaubhaft vertreten. Modern in der Jagdausübung, mit größtem Respekt im Umgang mit unserem Wild, serviceorientiert, wenn es darum geht, Angebote für die Mitglieder zu schaffen, und verwurzelt in der Jagdkultur, die einen unschätzbaren Wert für unsere Jagd darstellt.

Unser Umgang als Jägerinnen und Jäger mit der Natur macht uns zu authentischen Experten. Durch die im Bayerischen Jagdverband gebündelte Fachkompetenz ist der BJV gern gesehener Ansprechpartnern bei allen Gesprächen rund um Wild, Wald und Natur.

Spannend ist, wer nach dem 10. Dezember 2020 als "Sieger" aus dieser Briefwahl hervorgeht und wie es dem neu gewählten Präsidium gelingen wird, die bayerische Jägerschaft hinter sich zu vereinen.

All diesen Personen eine glückliche Hand und Waidmanns Heil


Mit freundlichen Grüßen


Robert Oberfrank
Vorsitzender
Jagdverband Donauwörth e.V.