Hegegemeinschaftsversammlungen 2020

 



Zur Zeit finden die alljährlichen Hegegemeinschaftsversammlungen statt. Hierzu laden die Hegegemeinschaftsleiter die Revierpächter, deren Jäger und die jeweiligen Jagdvorsteher ein.

Rund um Donauwörth gibt es sechs Hegegemeinschaften deren Leiter bestrebt sind revierübergreifende Hegemaßnahmen zu initiieren: Rain (Anna Schramm), Marxheim (Otto Wippich), Wemding (Ralf Richter), Mertingen (Josef Steidle), Monheim (Albert Reiner) und Donauwörth (Hans Stengel).

Zu diesen Versammlungen referieren auch Otto Baur als Jagdberater und Robert Oberfrank als Vorsitzender des Kreisjagdverbands zu aktuellen Themen rund um die Jagd.

Als Themen werden die Entwicklungen bei Natur- und Artenschutz und die damit verbundene notwendige Bejagung von Raubwild und Raubzeug, die Einbindung der Jäger in die Seuchenbekämpfung (hier insbesondere die Staupe bei Füchsen und die afrikanische Schweinepest), sowie die aktuelle Situation bei Reh- und Schwarzwild aufgegriffen. Auch der viel zu warme Winter und dessen Einfluss auf die Jagd, die immer mehr werdende Gänsepopulation und die Anzahl und die Ursachen von Wildunfällen und deren Prävention werden thematisiert.

 

 

Quelle: jeweils: www.wikipedia.de

Eine Hegegemeinschaft (ugs. auch Hegering) ist eine Untergliederung der Jägerschaften auf lokaler Ebene, und damit nach Landesjagdverband und Kreisjagdverband die kleinste Organisationseinheit. Sie dient zur Koordination von revierübergreifenden Hegemaßnahmen. (z.B. revierübergreifende Drückjagden auf Schwarzwild).

 

 

Jagdgenossenschaften sind in Deutschland Körperschaften des öffentlichen Rechts. Mitglieder einer Jagdgenossenschaft, so genannte Jagdgenossen, sind die Eigentümer der Flächen einer Gemeinde, die zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehören. Zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehören alle Grundflächen einer Gemeinde, die nicht zu einem Eigenjagdbezirk gehören und im Zusammenhang eine Mindestfläche von 250 Hektar umfasst. (Eine Eigenjagd muss in Bayern die Mindestfläche von 81,755 Hektar überschreiten). Die Jagdgenossenschaft jagt in Eigenregie oder verpachtet die Jagd in ihrem gemeinschaftlichen Jagdbezirk an den Jäger. In dem Jagdpachtvertrag wird die Haftung der Jagdgenossenschaft für Wildschäden in der Regel auf den Pächter, den Jäger, übertragen. Die Haftung der Jagdgenossenschaft ist dann nur subsidiär. Entscheidungen trifft die Jagdgenossenschaft grundsätzlich nach dem Prinzip der doppelten Mehrheit, es muss eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen und der hinter einer Stimme stehenden Fläche bestehen. Der Ertrag aus der Pacht wird entsprechend der jeweiligen Grundstücksfläche auf die Jagdgenossen umgelegt. Man spricht von einem Auskehranspruch der Jagdgenossen gegen die Jagdgenossenschaft.

 

 

R.O.