Kormoranvergrämung an nordschwäbischen Gewässern

 

 

 

 

 


Am 1. Februar, bei frühlingshaften Temperaturen, luden die ortsansässigen Fischer die „Kormorangvergrämer“ zum traditionellen Kesselfleischessen ins Fischerheim nach Nordendorf ein.

 

 

Insbesondere die drei terminierten Vergrämungstage nahmen Jäger des Jagdverbandes Donauwörth zum Anlass um den "Meeresraben" zu vergrämen.

 

Albert Kapfer und Manfred Kratzer, Geschäftsführer und Vorstand der "Fischereigenossenschaft Unterer Lech" bedankten sich beiden anwesenden Fischern und Jägern, sowie bei der guten Küche. Sie lobten das gute Miteinander und die gute Zusammenarbeit.

 

Jägervorsitzender Robert Oberfrank bedankte sich bei den anwesenden Jäger für die waidgerechte Jagd und bei den Fischern für die Einladung. Bereits das dritte Jahr in Folge ist festzustellen, das gerade an den anberaumten Terminen der Winter ausblieb. „Vielleicht müssen wir das in Zukunft etwas flexibler gestalten“ – so sein Fazit.

 

Mit einem Fraßbedarf von 300 - 500 Gramm Fisch pro Tag fügt der knapp gänsegroße Vogel unseren Fischern bzw. deren Fischbeständen erhebliche Verluste zu. Die Nahrung dieses Fischräubers besteht hauptsächlich aus Fischen zwischen 10 und 30 cm. Wobei karpfenartige den Hauptteil darstellen, aber auch salmonidenartige und Äschen zur bevorzugten Nahrung des  Phalacrocorax carbo gehören.

 

 

R.O.