Aktuelles aus dem BJV zur vorgesehenen Novellierung des Bundesjagdgesetzes

 

 


Feldkirchen, 4.7.2020

Diese Woche stand ganz im Zeichen der Politik. Wir waren in Berlin für unsere Sache unterwegs und führten intensive und kritische Gespräche zum Bundesjagdgesetz. In enger Abstimmung mit dem DJV haben wir den Abgeordneten von CDU, CSU und SPD die Anliegen der Jäger zum Bundesjagdgesetz vermitteln können. Persönliche Gespräche vor Ort und der direkte Kontakt in der derzeitigen Phase sind extrem wichtig. Denn noch hat die offizielle Verbändeanhörung nicht begonnen. Noch gibt es keinen konkreten Entwurf.  Ein paar Infos sind vorab schon durchgedrungen: Neben den im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Inhalten wie eine bundesweit einheitliche Ausbildung und Jägerprüfung, die Bleiminimierung und bewegtes Schießen stehen viele andere Themen im Raum, wie etwa der Mindestabschuss. Vor allem wird die Diskussion bestimmt durch die so genannte Waldstrategie 2050, die als Grundlage für das neue Bundesjagdgesetz dienen soll. Für uns ist es wichtig, dass das neue Bundesjagdgesetz keine negativen Auswirkungen für Bayern und unsere gesetzlichen Grundlagen bringt. Genaues kann man erst sagen, wenn der Entwurf tatsächlich formuliert vorliegt.

Auch mit den bayerischen Abgeordneten, dem Stellvertretenden Vorsitzenden des Agrarausschusses, Martin Schöffel, MdL, und dem jagdpolitischen Sprecher der CSU-Fraktion, Alexander Flierl, haben wir uns intensiv über die anstehende Novellierung des Bundesjagdgesetzes ausgetauscht. Schließlich ist die bayerische Position wichtig für die Abstimmung im Bundesrat.  



 


Ihr Bayerischer Jagdverband