Aktuelle Informationen des Kreisjagdverbandes Donauwörth 8/22 - 1

Einladung Jägertag, Förderung von Drohnen, Aufwandsentschädigung Schwarzwild,

Sommerpause Schützengilde Donauwörth, Borkenkäfergefahr, anstehende Termine

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Jägerinnen und Jäger,

 

Nachfolgend erhalten Sie aktuelle Informationen Ihres Kreisjagdverbandes bzw.

„rund um die Jagd“.

 

 

1)    Jägertag auf der Bäldleschwaige

 

Zum schon traditionellen Jägertag mit Jäger-, Fischer- und Schützenflohmarkt lädt der Jagdverband Donauwörth zusammen mit der Wirtsfamilie Sautter ein. Dieser findet am Sonntag, den 14. August 2022 (9:00 Uhr - 15:00 Uhr), auf dem Hofgut Bäldleschwaige, 86660 Tapfheim statt.

Dort erwartet die Besucher ein Jäger- und Fischerflohmarkt, Informationsaustausch zur Jagd und um die Jagd und durchgehend warme Küche im Biergarten. Das Ganze wird von den Jagdhornbläsern Rain-Marxheim musikalisch umrahmt.

Anmeldung eines Verkaufsstandes bitte unter 09070 / 217 bzw. hofgut@baeldelschwaige.de.

 

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und auf ein Treffen mit Ihnen.

 

 

2)    Förderung von Drohnen 

 

Beim Bundes-Landwirtschaftsministerium können wieder Anträge zur Förderung von Drohnen zur Rehkitzrettung gestellt werden. Die Förderquote ist auf 60 Prozent und auf maximal 4000 Euro pro Drohne festgelegt. Antragsberechtigt sind eingetragene Kreisjagdvereine, Jägervereinigungen auf Kreisebene in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins oder als Körperschaft öffentlichen Rechts oder Vereine, zu deren Aufgaben die Förderung des Jagdwesens oder die Rettung von Wildtieren, vorrangig von Rehkitzen, bei der Wiesenmahd gehören.

Auch wir könnten als "Kreisjagdverband" zwei Drohnen anschaffen, wenn die (Anschaffungs-) Kosten entweder von


a) einer Hegegemeinschaft
oder
b) einer Privatperson übernommen werden.

Bei Bedarf bitte umgehend bzw. bis spätestens 5. August 2022 bei Albert Reiner melden.

Bei mehr als zwei Antragstellern entscheiden wir per Los.

 

VwI_26.07.2022_Förderung_von_Drohnen_zur_Rehkitzrettung.pdf

 

 

3)    Aufwandsentschädigung Schwarzwild

 

Die Auszahlung der Schwarzwild-Aufwandsentschädigungen für das vergangene Jagdjahr ist in vollem Gange; bereits mehr als 750.000 € sind ausgezahlt. Für das Jagdjahr 2021/22 wird für jedes erlegte Stück Schwarzwild in den grenznahen Landkreisen und kreisfreien Städten zu Thüringen, Sachsen und Tschechien 100 € pro Tier und in den übrigen Landkreisen 70 € pro Tier als Aufwandsentschädigung gewährt. 

Auch für das Jagdjahr 2021/2022 ist der BJV wieder mit der Auszahlung der Schwarzwild-beauftragt. Das bekannte Antrags- und Auszahlungsverfahren wird auch für das Jagdjahr 2021/2022 fortgeführt.

 

 

Den Erstattungsantrag finden Sie hier:

https://www.lgl.bayern.de/downloads/tiergesundheit/doc/erstattungsantrag_erlegen_schwarzwild.pdf

 

als beschreibbare pdf

 

Quelle: Wildtierportal https://www.wildtierportal.bayern.de/wildtiere_bayern/185480/index.php

 

 

 

4)    Schießen – Schützengilde Donauwörth - Sommerpause

 

Der „Schießstand“ der kgl. Privaten Schützengilde 1403 in Donauwörth ist im August für „Langwaffen“ gesperrt.

 

 

5)    Heißer, trockener Sommer – die Borkenkäfergefahr steigt!

Die meisten Arten besiedeln geschädigte oder bereits abgestorbene Nadelbäume oder Laubbäume. Einige aber sind gefährliche Waldschädlinge - sie befallen auch gesunde Bäume. Unter günstigen Bedingungen vermehren sie sich sprunghaft und können Waldbestände flächig zum Absterben bringen.

 

Am meisten betroffen sind unsere Fichten

Buchdruckerbefall lässt sich bereits zu Beginn des Befallsgeschehens am Auswurf braunen Bohrmehls erkennen, das sich am Stammfuss, in Rindenschuppen, Spinnweben und auf der Bodenvegetation sammelt. Späte – für die Bekämpfung zu späte – Befallskennzeichen sind Spechtabschläge, Abfallen der Rinde, Kronenverfärbung von unten nach oben oder Nadelverlust der Krone im grünen Zustand.

 

Abhilfe nur durch "saubere Waldwirtschaft"

 

·      Derzeit einzige wirkungsvolle Bekämpfung sind die Methoden der "sauberen Wirtschaft". Wichtig ist, dass befallene Bäume möglichst frühzeitig erkannt werden (an herausrieselndem Bohrmehl) und

·      von Borkenkäfern befallene Bäume schnellstmöglich eingeschlagen werden (bevor die Käfer wieder ausfliegen und neuen Befall verursachen),

·      das Holz aus dem Wald abgefahren wird,

 

Hier können wir als JägerInnen durch aus behilflich sein!

 

Wie?

 

Die Augen aufhalten! Nach Bohrmehlspuren suchen hinter Rindenschuppen, am Stammfuß, auf Spinngeweben. Auch herabgefallene, grüne Nadeln sind im Sommer ein Zeichen für Stehendbefall (dann sind die Käfer allerdings zum Teil schon wieder ausgeflogen).

 

… und dann dem Eigentümer bzw. zuständigen FörsterIn melden.

 

 

6)    Weitere Termine:

 

 


Mit freundlichen Grüßen

Robert Oberfrank

mit Waidmanns Heil
Ihr Jagdverband Donauwörth
Robert Oberfrank