„Hubertusmesse“

 

 

 

 

 

Ist eine Hubertusmesse schon etwas Besonderes, wer diese aber auch noch unter freiem Himmel erleben wollte, wurde in die Rainer Fasanerie eingeladen. Hatte es am Nachmittag noch einen Platzregen gegeben, so zeigte sich pünktlich zum „Freiluft-Gottesdienst“ die Sonne am Himmel.

Am „Hubertusstein“ zelebrierte Kaplan Aneesh Puthussery zusammen mit den Jagdhornbläsern aus Neuburg und dem Jägerchor Donau-Ries die Messe, die zu Ehren Gottes und zur Achtung seiner Geschöpfe abgehalten wurde. Aber auch insbesondere an alle verstorbenen Jäger der Hegegemeinschaft Rain wurde gedacht.

Schonzeit ist Ruhezeit, "das wissen die Jäger", so der Geistliche und forderte in diesem Zusammenhang auch alle Anwesenden auf, sich auf die Ruhe und Stille aber auch auf die Geräusche in freier Natur einzulassen.

Eindringlich appellierte der Kaplan daran, die Natur und die in ihr lebenden Geschöpfe zu achten und zu bewahren. Diese Aufgabe - und da ist er sich nach eigenem Bekunden sicher - nehmen die Jäger verantwortungsbewusst war.

Die Lacher auf seiner Seite hatte Kaplan Puthussery, als er berichtete, dass er bei einem Besuch in seiner Heimat als typisch deutsches Mitbringsel einen „Jägermeister“ mit auf seine Heimreise nahm.

Auch die anwesenden Jagdhunde, die lt. Jagdverbandsvorsitzenden Robert Oberfrank mit der Jägerei bzw. mit ihrem Jäger/in eine starke Verbindung haben und ohne die eine tierschutzgerechte Jagd nicht möglich wäre, wurden alle von dem Geistlichen mit einem Segen versehen.

Das Resumee einer Gottesdienstbesucherin: eine besondere Messe - in einer besonderen Umgebung, mit einer besonderen Stimmung das Ganze umrahmt mit einer besonderen Kirchenmusik - sowohl der Jagdhornbläser als auch des Jägerchores.

 

R.O.