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Jagdhornbläser Donauwörth e.V.

 

 

Die Donauwörther Jagdhornbläser sind die älteste und traditionsreichste Bläsergruppe des Jagdverbandes Donauwörth e. V. Gegründet 1966, sah diese Bläsergruppe zunächst die Pflege der jagdlichen Gebrauchsmusik (Jagdsignale) auf dem Fürst-Pless-Horn in B als ihren musikalischen Schwerpunkt, wandte sich dann aber seit Mitte der 1970er Jahre mehr und mehr dem Parforcehorn in Es zu, das weitere musikalische Anreize setzte.

 

 

„neuer Vereinskleidung“

 

 

 

 

Die Parforcehornbläser der Donauwörther Jagdhornbläser im April 2011 (von links): Karl-Heinz Husel, Dieter Falch, Werner Schröttle, Elke Schwendner, Anton Dirr, Dieter Hübner, Reiner Pfaffendorf, Nikolaus von Websky, Peter Hübner, Arnold Schindele, Maria Stengel, Xaver Friedenberger, Jürgen Schweininger, Bruno Kowalski.

Auf dem Bild fehlen Wolf Kamper und Hans Huber (Bild.: Jürgen Schweininger)

 

 

 

Vertretung der Jagdhornbläser Donauwörth e.V.

 

1. Vorsitzende:

Maria Stengel

 

2. Vorsitzender:

Peter Hübner

 

Schatzmeisterin:

Elke Schwendner

 

Schriftführerin:

kommissarisch Elke Schwendner / Reiner Pfaffendorf

 

Beirat und Beauftragter für Medien und Chronik:

kommissarisch Peter Hübner

 

Musikalische Leitung:

Reiner Pfaffendorf

 

Stellver. Musikalische Leitung:              

Charly Husel

 

Revisoren:

Susanne Schnepf

Arnold Schindele

 

 

 

Bild (rpf): von links: Hornmeister Reiner Pfaffendorf, Schatzmeisterin Elke Schwendner. Stellvertretender Hornmeister Charly Husel, Vorsitzende Maria Stengel, Beirat und Chronist Xaver Friedenberger, Schriftführerin Eva Volnhals und stellvertretender Vorsitzender Peter Hübner

 

 

 

Musikalische Ausrichtung:

 

Die Donauwörther Jagdhornbläser sehen sich dem jagdlichen Brauchtum, insbesondere der Pflege der jagdlichen Musik vom Barock bis in die Gegenwart, verpflichtet, aber auch den Erfordernissen, die sich aus den vielfältigen Aufgaben des Jagdverbandes ergeben. Gerne beteiligen sich die Jagdhornbläser bei der Gestaltung von Gottesdiensten, bei der Umrahmung von Geburtstagen, Festen und Feiern und bei Konzerten mit jagdlichen Themen und sind somit ein wichtiger Partner des Kreisverbandes bei der jagdlichen Öffentlichkeitsarbeit. Auch das Blasen der Jagdsignale bei Gesellschaftsjagden wie auch bei Beerdigungen von Waidkameraden gehört dazu. Stilistisch pflegen die Parforcehornbläser das konzertante Blasen des Parforcehorns nach den Regeln der „Wiener Schule“, verwenden Stopftechniken des Horns, wie sie Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelt wurden und streben damit ein Klangbild ihrer Musik an, wie es ähnlich wohl in Barock, Vorklassik und Klassik anzutreffen war.

 

 

 

Rückblick:

 

Die Donauwörther Jagdhornbläser (gegr.: 1966)

 

„Aus Donauwörth kommen die besten Jagdhornbläser“, so konnte man im Mai 1968 nach deren ersten Teilnahme am Bayerischen Landeswettbewerb für Jagdhornblasen in Klingelbach im Bayerischen Wald in der Donauwörther Zeitung lesen. Überraschend, doch nicht ganz unerwartet, belegte die Donauwörther Bläsergruppe unter den 68 teilnehmenden Gruppen den ersten Platz. In diesem Artikel ist von einem „verschworenen Häuflein“ die Rede und vom Leiter der Gruppe, Wolfram Kühnhöfer, der über ein fundiertes Wissen und Können beim Jagdhornblasen verfüge und es verstehe, dies auch an seine Bläser weiter zu geben. In der Tat war es Hauptmann Wolfram Kühnhöfer, der die entscheidende Initialzündung zum Aufschwung dieser Gruppe gegeben hat und die Grundlagen dafür legte, dass unter seiner und der Leitung seiner Nachfolger Paul Meyer und Wolf Kamper diese Bläsergruppe über Jahrzehnte so erfolgreich den Kreisverband und die Stadt Donauwörth in der Öffentlichkeit repräsentieren konnte.

 

 

 

Musikalischer Leiter der Donauwörther Jagdhornbläser:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Donauwörther Jagdhornbläser im Juni 1990 nach dem ununterbrochenen Gewinn der 12. Bayerischen Meisterschaft im Jagdhornblasen in Coburg vor der Kulisse der Stadt Donauwörth (von links): Kurt Stiefl, Arnold Schindele, Alfred Stüllein, Peter Hübner, Walter Dunz, Dieter Hübner, Helmut Engler, Karin Zastrow, Paul Meyer, Maria Dunz, Xaver Friedenberger, Anton Dirr, Stefan Schmid, Hans Huber, Wolf Kamper und Hans Huber jun. (Bild: DZ/Sisulak)

 

 

 

Erfolge der Donauwörther Jagdhornbläser:

 

Teilnahme an Meisterschaften im Jagdhornblasen:

 

 

Jahr               Bayerische Meisterschaft                       Deutsche Meisterschaft              Platzierung

 

1967

 

Kranichstein

 

28.

1968

Klingelbach

 

1.

 

1969

 

Kranichstein

 

5.

1970

Klingelbach

 

1.

 

1971

 

Kranichstein

 

 4.

1972

Eichstätt

 

1.

 

1973

 

Kranichstein

 

3.

1974

Eichstätt

 

1.

 

1975

 

Kranichstein

 

5.

1976

München

 

1.

 

1977

 

Kranichstein

 

6.

1978

München

 

1.

 

1979

 

Kranichstein

 

2.

1980

Weißenburg

 

1.

 

1981

 

Kranichstein

 

6.

1982

München

 

1.

 

1983

 

Kranichstein

 

3.

1984

Wunsiedel

 

1.

 

1985

 

Kranichstein

 

8.

1986

Nürnberg

 

1.

 

1987

 

Kranichstein

 

8.

1988

Memmingen

 

1.

 

1989

 

Kranichstein

 

8.

1990

Coburg

 

1.

 

1991

 

Kranichstein

 

11.

1992

Ingolstadt

 

1.

 

1993

 

Kranichstein

 

7.

1994

Passau

 

3.

 

1996

 

Nürnberg

 

1.

1997

Kranichstein

 

12.

 

2004

 

Landshut

 

5.

                                                   

 

 

Darüber hinaus nahmen die Bläser noch an vielen Landesmeisterschaften in anderen Bundesländern teil, z.B. vielmals beim Hessischen Landeswettbewerb in Kranichstein, bei zwei Baden-Württemberger Wettbewerben in Heidenheim und Heidelberg, bei einer Niedersächsischen Meisterschaft in Springe, bei einer Berliner Meisterschaft, ja sogar im Nachbarland Österreich traten sie in Ried im Innkreis zweimal bei einem Wettbewerb erfolgreich auf.

 

 

 

Bild links:

 

„Da leg’st di nieder“, dachte sich der „Lange“ (Wolf Kamper) nach dem 2. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Jagdhornblasen auf Schloss Kranichstein im Mai 1979. Die Bläser von links: Dieter Hübner, Helmut Engler, Karin Zastrow, Paul Meyer, Hans Huber, Robert Friedenberger, Xaver Friedenberger, Manfred Königsdorfer, Waltraud Schad, Anton Dirr, Josef Schad, Willi Biela; liegend: Wolf Kamper

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab 2004 nahmen die Donauwörther Jagdhornbläser als erfolgreichstes bayerisches Team nach 13 Bayerischen Meisterschaften in Folge und dem Deutschen Vizemeistertitel 1979 an keiner Meisterschaft mehr teil.

 

 

Ein besonderer Höhepunkt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Bayerische Ministerpräsident lud am 28. April 1993 die Donauwörther Jagdhornbläser aus „Anlass des Maifeiertages“, wie es auf der Einladungskarte hieß, zu einem Empfang in den Kaisersaal der Residenz München ein. Gefordert waren dunkler Anzug oder Tracht. Auf dem Bild neben dem Ehepaar Streibl von links: Arnold Schindele, Peter Hübner, Franz Cyrus und Paul Meyer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                    

 

 

·       Max Waser (+17.11.2012)

 

·       Johann Huber (+11.01.2013)

 

·       Walter Dunz (+ 25.11.2014)

 

·       Wolf Kamper (+ 15.05.2017)

 

 

 

Freude an der Jagdmusik

 

Wäre das Jagdhornblasen nicht auch für dich ein wunderbares Hobby?

 

Die Jagdmusik fand in vielen Formen Eingang in unsere Kunstmusik und stellt heute ein wichtiges kulturelles Erbe dar. Dem Interessierten erschließt diese Musik geschichtlich faszinierende Epochen, viele musikalische Facetten und tiefgehende musikgeschichtliche Erkenntnisse über das Werden unserer Kultur. Nicht zuletzt denken wir, wenn wir Sitten und Bräuche historischer Jagdausübung reflektieren, vermehrt auch über unseren Umgang mit der Natur nach, über den Wandel in unserer Einstellung zu Natur und Schöpfung. Sicher aber soll das Blasen auf diesen Naturinstrumenten einfach auch nur Freude bereiten; Freude bei einem musikalisch kreativen Hobby, das eine wunderbare Freizeitbeschäftigung sein kann.

 

Für ihre Musik verwenden die Jagdhornbläser das Fürst-Pless-Horn für die deutschen Jagdsignale und Jägermärsche ab der Mitte des 19. Jahrhunderts und das Parforcehorn vorwiegend für die „alte“ Musik aus der Zeit des Barock, der Vorklassik und der Klassik. Mit der Neuentdeckung des Musizierens auf historischen Instrumenten hat das Blasen auf Naturhörnern aber auch ganz neue und moderne Aspekte erlangt. Bewusst pflegt man heute das Spiel auf alten Instrumenten, um der Klangkultur früherer Epochen nachzuspüren und auch, um sich den spieltechnischen Schwierigkeiten dieser alten Instrumente zu stellen.

 

Die Donauwörther Jagdhornbläser üben jeden Dienstag von 19.00 Uhr bis 22.30 Uhr in der Kantine der Ziegelei Stengel in Donauwörth/Berg. Wenn dich Jagdhornblasen interessiert, dann schau doch einfach mal vorbei. Wir würden uns freuen!

 

 

Termine:

 

Wer Freude an den Klängen des Fürst-Pleß-Jagdhornes bzw. des Porforlcehorns hat, kann die Jagdhornbläsergruppe Donauwörth an folgenden Aufführungen hören:

:

 

 2018

Datum

Uhrzeit

 

Veranstaltung

Veranstaltungsort

 

28.10.2018

10.00 Uhr

Gedenkmesse für verstorbene Bläserinnen und Bläser

Kath. Kirche Maria Immaculata Asbach-Bäumenheim

10.11.2018

19.00 Uhr

Hubertusmesse

Hl.-Kreuz-Kirche Donauwörth

 

11.11.2019

10.00 Uhr

Schützenmesse

Neue Kirche Riedlingen

 

26.11.2018

18.00 Uhr

Weihnachtsinsel Peter Alt

Am Rathaus Donauwörth

 

03.12.2018

18.00 Uhr

Weihnachtsinsel Peter Alt

Am Rathaus Donauwörth

 

10.12.2018

18.00 Uhr

Weihnachtsinsel Peter Alt

Am Rathaus Donauwörth

 

16.12.2018

14.00 Uhr

Romantischer Weihnachtsmarkt

Im Ried Donauwörth

 

16.12.2018

17.00 Uhr

Turmblasen

Stadtpfarrkirche Donauwörth

 

17.12.2018

18.00 Uhr

Weihnachtsinsel Peter Alt

Am Rathaus Donauwörth

 

 

 

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